8.12. – 19.00: „… und all Deine Tränen, die werden wir rächen“

Feministische Lesung mit Musik

Wir lesen unsere Lieblingstexte aus über 100 Jahre feministischer Bewegung – wütende, spitze, kluge, witzige, vernichtende Texte im Streit mit dem Patriarchat, im Kampf für eine andere Gesellschaft und im Ringen um einen emanzipatorischen Feminismus. Bring auch Du deine Lieblingstexte mit! Zwischendurch gibts Musik & feministische Lieder. Bier gibt‘s auch. Mit diesem Abend lassen wir die Reihe „Schlaglichter Feminismus“ ausklingen.

Bitte kommt getestet und bringt Eure Maske mit! [Gegen Spende könnt ihr Euch auch im/vorm veto testen oder eine neue Maske aussuchen.]

25.11.22 – ab 18 Uhr: FLINTA* skaten

Am 25.11 von 18:00-ca.21:00 laden wir alle FLINTAPersonen [Frauen,LesbenInter,Non-BinaryTrans, Agender*] zum gemeinsamen skaten, quatschen und rumhängen ins veto ein.
Unsere kleine Halle bietet euch eine Minirampe und verschiedene tolle selbstgebauten Sachen (rails, curbbox, Quaderpipes…) zum individuellen hinstellen und ausprobieren an.
So findest du als Anfänger_inn als auch Fortgeschrittene bestimmt was für deine Rollvergnügen.
Kleine Hilfestellungen/Anleitungen für Rollerskates + skateboarde können wir geben und haben auch ein bisschen was vor Ort, was dir evt zum Fahren passt, aber besser ist es, selber was mitzubringen.

Ist dein Interesse geweckt?
Dann schwing dich auf deine skates/ dein skateboard und komm gerne vorbei.

Wir freuen uns auf eine gemeinsame skatesession

17.11.- 19.00 Uhr – Vortrag: Prostitution/Sexarbeit: Ausdruck oder Verletzung sexueller Selbstbestimmung?

 
Die Frage nach dem Umgang mit Prostitution/Sexarbeit bezeichnet eine der großen Spaltungslinien des gegenwärtigen Feminismus. Während eine Fraktion die Prostitution als Form der Vergewaltigung versteht und nach dem sogenannten „Nordischen Modell“ verbieten lassen möchte, fordert die andere eine vollständige Entkriminalisierung und Normalisierung der Sexarbeit als Arbeit. Was beiden Seiten trotz dieser gegensätzlichen politischen Forderungen gemein ist, ist der Bezug auf die sexuelle Selbstbestimmung sowie das Ziel, Frauen ein besseres Leben zu ermöglichen. Dass sie auf dieser Basis zu sehr verschiedenen Schlüssen kommen, ist Ausdruck der Widersprüchlichkeit dessen, was Selbstbestimmung unter fremdbestimmten Verhältnissen bedeutet. Indem beide Fraktionen jeweils nur eine Seite dieses Widerspruchs stark machen, bekommen sie die Prostitution so immer nur halb zu fassen. 
Der Vortrag versucht, einen Schritt zurück zu treten und die Prostitution/Sexarbeit in dieser Widersprüchlichkeit zu verstehen. Zuletzt macht er einen Vorschlag, was politisch daraus zu folgern ist.
 
Referentin: Maria Neuhauss
 
Bitte kommt getestet und bringt Eure Maske mit!